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1. Hockey-Damen Nächstes
Spiel: Sonntag,
08.05.2011, 14:00 Uhr Marienthaler
THC - Polo 1:0 (1:0) Das Hamburger
Duell gegen den Abstieg brachte einen knappen Sieg für Gastgeber Marienthal.
Das Tor des Tages fiel bereits nach drei Minuten, als Janna Cordes per argentinischer Rückhand ins Schwarze traf. Bis zur
Halbzeit verdiente sich der MTHC die Führung allemal, war es doch das
dominante Team und hatte durch Katharina Kappus unmittelbar vor dem
Pausenpfiff noch einen Pfostenschuss. Polo gab schon gegen Ende der ersten Hälfte
seine sehr defensive Marschroute auf. Nach dem Seitenwechsel drängte der
Gast, doch richtig große Torchancen gab es kaum. Erst in den letzten Minuten
wackelte für den MTHC das 1:0, als Polo drei Ecken in Folge hatte. „Ich
denke, dass wir insgesamt verdient gewonnen haben, weil wir mehr Chancen
herausspielen konnten“, meinte Marienthals Trainer
Lars Dose. Die am Grünen Tisch gewonnenen drei Punkte gegen ETUF Essen seien
mit diesem Sieg „veredelt“ worden, so Dose. MTHC: S. Borkel, A.Martens, Steppat, Kliemchen,
Rausch, Schlegel, K. Martens, Bunte,
Gienapp, S.
Schmidt, Mattes, Führer, Stritz, Andersch, Cordes, Kappus Marienthaler
THC - ETuF Essen 1:7 (1:3) Eine Demonstration
der Stärke lieferte Tabellenführer ETUF Essen in Marienthal ab. „Die waren
vor allem körperlich deutlich überlegen und hatten in Dinah Grote eine
abgezockte Torjägerin“, sah MTHC-Trainer Lars Dose die wesentlichen
Unterschiede. Seiner eigenen Mannschaft attestierte Dose eine „eigentlich gar
nicht schlechte Leistung“, doch immer wieder tappten die Gastgeberinnen in
der Vorwärtsbewegung in die Falle. ETUF nutzte den Platz dann zu schnellen
Kontern, bei denen Hallen-Europameisterin Grote als umsichtige Vollstreckerin
überzeugte. Nach zwei schnellen Grote-Toren zum 0:2 verkürzte Andersch zwar
zum 1:2, aber Grote stellte den alten Abstand bis zur Pause wieder her. Nach
der Halbzeit trugen sich dann auch andere Spielerinnen in die Essener
Schützenliste mit ein. Unwiderstehlich zogen die Westdeutschen auf 7:1 davon.
Lars Dose: „Wir hätten zumindest noch ein Tor schießen müssen, trotzdem geht
das Resultat auch in dieser Höhe in Ordnung.“ MTHC: S. Borkel, A.Martens, Steppat, Kliemchen,
T. Schmidt, Gnekow, Schlegel, K. Martens,, Gienapp, S. Schmidt, Mattes, Führer, Stritz, Andersch, Cordes, Kappus Marienthaler
THC - HC Essen 2:3 (1:2) In einer
temporeichen Partie nahmen die Gäste am Ende verdient die Punkte mit. „Mit
ein bisschen Glück wäre ein Unentschieden für uns drin gewesen, doch Essens
Sieg war angesichts deren Großchancen schon verdient“, meinte MTHC-Trainer
Lars Dose. Dessen Essener Kollege Carsten Fischbach war hinterher bei aller
Freude über den Erfolg insbesondere mit der Chancenauswertung seiner
Schützlinge nicht einverstanden. „Dreimal haben sie am leeren Tor vorbei
geschossen und so die Sache unnötig knapp gemacht. Denn normalerweise hätten
wir einfach höher gewinnen müssen.“ Marienthal ging früh in Führung und
konnte später einen 1:2-Rückstand noch einmal ausgleichen, ehe den Gästen per
Eckennachschuss zwölf Minuten vor Schluss der 3:2-Siegtreffer gelang. Lars
Dose: „Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil wir unsere normale Aggressivität
heute einfach nicht auf den Platz bekommen haben. Keine Ahnung, warum das so war.“ MTHC: S. Borkel, A.Martens, Steppat, Kliemchen,
Gnekow, Schlegel, K. Martens, Bunte,
Gienapp, S.
Schmidt, Mattes, Führer, Stritz, Andersch, Cordes, Kappus Eintracht
Braunschweig – MTHC
2:3 (0:2) Für die als Staffelfavorit
gehandelten Braunschweigerinnen gerät die Rückkehr in die 1. Liga in immer
weitere Ferne. Gegen den Aufsteiger Marienthal handelte sich die Eintracht
bereits die zweite Heimniederlage ein. „Wir haben heute nicht ins Spiel
gefunden und insgesamt eine schwache spielerische Leistung gezeigt“, meinte
Eintracht-Trainer Carsten Alisch, der personell
freilich einmal mehr „auf der letzten Rille gefahren“ ist. Neben den
fehlenden Stars der vergangenen Jahre kam für Alisch
auch noch die Erkrankung ganz vieler aktueller Leistungsträgerinnen dazu. Die
Gäste erwischten einen Traumstart, führten bereits nach zwölf Minuten mit 2:0
und konnten sich sonst auf eine solide Defensivleistung verlassen.
Braunschweig versuchte sich gegen die Niederlage zu wehren, „aber nur
Kampfgeist reicht eben nicht aus“, so Alisch. Als
dann mit dem 1:2 nach 50 Minuten die Aufholjagd endlich etwas Zählbares
aufzuweisen hatte, platzte ein Konter und eine umstrittene Ecke mit Torfolge
zum 1:3 (60.) dazwischen. Alisch nahm anschließend
die Torhüterin zugunsten einer elften Feldspielerin vom Platz, doch zu mehr
als das 2:3 reichte es nicht. „Mit Anke Kühn, Inga Matthes und Nadine Ernsting-Kriebnke gewinnen wir solch ein Spiel womöglich
sogar 6:0. Jetzt müssen wir eben schauen, dass wir mit diesen dreien eine
schöne Rückrunde spielen“, vertraut der Braunschweiger Coach auf den zweiten
Saisonteil 2011. MTHC: Zwein,
A.Martens, Steppat, Kliemchen, Gnekow, Rausch, K.
Martens, Schlegel, Gienapp, Deicke, Mattes, Führer, Stritz, V. Borkel,
Cordes, Kappus GTHGC – MTHC 3:1 (0:0) Wieder ein defensiver Gegner,
wieder ein Arbeitssieg, wieder 3:1 gewonnen. Für Flottbek war der Auftritt gegen
Marienthal ein ähnliches Unterfangen wie die Samstagspartie gegen
Braunschweig. Die feldüberlegenen Gastgeberinnen brauchten Geduld, um gegen
den geschickt die Räume verdichtenden und ab und zu auch intelligente Konter
setzenden MTHC zu seinen Toren zu kommen. Als dann nach torloser erster
Hälfte bald nach Wiederbeginn ein Flottbeker
Doppelplack zum 2:0 fiel, schienen die Fronten geklärt. Aber ein 1:2 „wie aus
dem Nichts“ (Flottbek-Trainer Marcel Thiele) machte die Sache nach 53 Minuten
wieder spannend. Am Ende blieben die Punkte dann aber doch beim Favoriten,
als kurz vor Schluss noch das 3:1 fiel. „Schön, dass wir zurzeit in der Lage
sind, immer mindestens drei Tore zu schießen“, so Marcel Thiele über 13 Flottbeker Treffer in vier Spielen. MTHC: Matz, A.Martens,
Steppat, Kliemchen, Steiner, Rausch, K. Martens, Ju.
Grützmacher, Gienapp, Zörnig, Mattes, Führer, Stritz, V. Borkel, Cordes,
Fallegger Polo – MTHC 5:0 (2:0) Sichtlich verärgert durchs erste
Liga-Doppelwochenende und die null Punkte auf dem Konto, war Polo sehr
konzentriert und hatte sich einiges vorgenommen. Um nicht wieder ins offene
Messer zu laufen, stand Polo defensiv und ließ den Aufsteiger mal machen.
Marienthal hatte schnell ein gutes Spieltempo erreicht und dies auch sehr
konstant durchgespielt. Bereits nach wenigen Minuten konnte Polo über
die linke Seite kontern und sich über Laura Gilica
in den Kreis dribbeln. Einen umsichtiger Rückpass
konnte Nora Pott im Reinrutschen zur frühen Führung für die Gastgeberinnen
verwerten. Marienthal zeigte sich aber keineswegs geschockt, sondern
versuchte weiter sein Spiel durchzuziehen. Polo musste immer aufmerksam
bleiben, damit es zu keinen größeren Chancen für den Aufsteiger kam. Doch die
Taktik der "Hausdamen" ging auf, Räume für eigene Konter zu lassen.
Aus einem weiteren Konter gab es dann die erste Ecke, die Laura Gilica mit einem harten Schuss zur 2:0 Führung nutzte.
Nur Sekunden vor der Pause hätte Polo auf 3:0 erhöhen müssen, als man zu
zweit das MTHC-Tor bestürmte und an einem Missverständnis aber scheiterte. In
Hälfte zwei kam Marienthal dann erwartungsgemäß auf, doch Polo blieb mit seinen Kontern immer gefährlich. Nach einem tollen
Dribbling von Aline Reinecke über den halben Platz kombinierten Isa Kießling
und Mary Zoroofchi über rechts in den Kreis. Die
Vorlage von Mary verwertete Britta Syttkus aus
kurzer Distanz zum entscheidenden 3:0. Auch wenn der MTHC weiter mutig nach
vorne spielte, war allen klar, dass die Punkte in Hamburgs Westen belieben
würden. Nun gab es noch etwas für die Zuschauer und die geschundene
Polo-Seele, denn es wurden Konter aus dem Lehrbuch gezeigt. Britta Syttkus auf Maxi Groell und die
auf Laura Gilica, die vom Kreisrand zum 4:0
abschloss. Und schließlich in der Schlussphase nochmal Juli Franz auf Hanna Groell, die erneut auf Laura Gilica
auflegte, die dann im Reinrutschen zum 5:0-Endstand vollendete. MTHC: Matz, A.Martens,
Steppat, Kliemchen, Gnekow, Rausch, K. Martens, Schlegel, Gienapp, Deicke,
Mattes, Führer, Stritz, V. Borkel, Cordes, Fallegger MTHC - RTHC
Leverkusen 2:3 (2:0) Blinde 15 Minuten nach der
Halbzeit“, so MTHC-Trainer Lars Dose, haben den Marienthaler Traum vom
zweiten Saisonsieg zerbrechen lassen. In dieser Zeitspanne verloren die
Hamburgerinnen ihren 2:0-Pausenvorsprung. Bei Hamburger Dauerregen hatte
Leverkusen zwar von Beginn an optische Vorteile, konnte aber in der ersten
Halbzeit bis auf eine Ecke keine nennenswerten Chancen herausspielen. Auch
der MTHC besaß keine Möglichkeiten im Überfluss, ging aber sehr effektiv zu
Werke. So verwandelten Janna Cordes (19.) und wunderschön anschießend
Katharina Kappus (26.) zwei Marienthaler Chancen. Nach Wiederbeginn schien es
so, als sei der Aufsteiger noch in der Kabine geblieben. Binnen neun Minuten machten
Stella Wallbaum (38.), Maren Hüskens (45.) und
Leonie Rathjen (47.) das 2:3. Obwohl sich Marienthal nochmal aus dem Tief
befreite und gegen Ende auch noch einmal Druck aufbauen konnte, verteidigte
der Gast den knappen Vorsprung sehr clever über die Zeit. „Wir haben eine
Halbzeit und ein paar taktische Umstellungen gebraucht“, atmete RTHC-Trainer
Oliver Voigt nach erfolgreicher Aufholjagd auf und verteilte auch Komplimente
an den Gegner: „Marienthal ist ein wirklich guter Aufsteiger und sehr
unangenehm zu spielen.“ MTHC: Matz, A.Martens,
Steppat, Kliemchen, Schmidt, Steiner, K. Martens, Schlegel, Gienapp, Ju. Grützmacher, Mattes, Führer, Deicke, Kappus,
Cordes, V. Borkel MTHC - Gladbach HTC
2:0 (1:0) Gelungener Einstand für Aufsteiger
Marienthal. Gegen Gladbach feierten die Hamburgerinnen einen durchaus
verdienten 2:0-Heimsieg. Bis auf die Anfangsphasen beiden Halbzeiten, wo die
Gäste aus dem Westen richtig Gas gaben und mit einem Pfostenschuss kurz nach
der Pause auch Pech hatten, bestimmte Marienthal mehr oder weniger das
Geschehen. Nach 13 Minuten traf Katharina Kappus das erste Mal ins GHTC-Tor,
doch dieser Treffer fand wegen Spielen des Balles über Schulterhöhe keine
Anerkennung bei den Schiedsrichtern. Beim zweiten Kappus-Tor (32.) hatten
dann aber auch die Unparteiischen nichts auszusetzen. Mit Fortgang der
zweiten Halbzeit spielte Marienthal immer stärker seine athletischen Vorteile
aus. Das 2:0 durch Janna Cordes (55.) bedeutete die Entscheidung, da sich
Gladbach nicht mehr aufbäumen konnte. „Schön zu sehen, dass wir in der Liga
offenbar mithalten können. Vor zwei Jahren haben meine Mädels immerhin noch
in der Oberliga gespielt“, freute sich MTHC-Trainer Lars Dose über den
gelungenen Einstand. |
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