1. Hockey-Damen
2. Bundesliga Gruppe Nord

Feldsaison 2010/11:

Nächstes Spiel: 
DOPPELWOCHENENDE

Samstag, 07.05.2011, 16:00 Uhr
Gladbach – MTHC

Sonntag, 08.05.2011, 14:00 Uhr
Leverkusen – MTHC

Marienthaler THC - Polo  1:0   (1:0)

Das Hamburger Duell gegen den Abstieg brachte einen knappen Sieg für Gastgeber Marienthal. Das Tor des Tages fiel bereits nach drei Minuten, als Janna Cordes per argentinischer Rückhand ins Schwarze traf. Bis zur Halbzeit verdiente sich der MTHC die Führung allemal, war es doch das dominante Team und hatte durch Katharina Kappus unmittelbar vor dem Pausenpfiff noch einen Pfostenschuss. Polo gab schon gegen Ende der ersten Hälfte seine sehr defensive Marschroute auf. Nach dem Seitenwechsel drängte der Gast, doch richtig große Torchancen gab es kaum. Erst in den letzten Minuten wackelte für den MTHC das 1:0, als Polo drei Ecken in Folge hatte. „Ich denke, dass wir insgesamt verdient gewonnen haben, weil wir mehr Chancen herausspielen konnten“, meinte Marienthals Trainer Lars Dose. Die am Grünen Tisch gewonnenen drei Punkte gegen ETUF Essen seien mit diesem Sieg „veredelt“ worden, so Dose.

Tor:
1:0 Janna Cordes (3.)

E: 3 (0) / 3 (0)

MTHC: S. Borkel, A.Martens, Steppat, Kliemchen, Rausch, Schlegel, K. Martens, Bunte, Gienapp, S. Schmidt, Mattes, Führer, Stritz, Andersch, Cordes, Kappus

 

Marienthaler THC - ETuF Essen   1:7   (1:3)

Eine Demonstration der Stärke lieferte Tabellenführer ETUF Essen in Marienthal ab. „Die waren vor allem körperlich deutlich überlegen und hatten in Dinah Grote eine abgezockte Torjägerin“, sah MTHC-Trainer Lars Dose die wesentlichen Unterschiede. Seiner eigenen Mannschaft attestierte Dose eine „eigentlich gar nicht schlechte Leistung“, doch immer wieder tappten die Gastgeberinnen in der Vorwärtsbewegung in die Falle. ETUF nutzte den Platz dann zu schnellen Kontern, bei denen Hallen-Europameisterin Grote als umsichtige Vollstreckerin überzeugte. Nach zwei schnellen Grote-Toren zum 0:2 verkürzte Andersch zwar zum 1:2, aber Grote stellte den alten Abstand bis zur Pause wieder her. Nach der Halbzeit trugen sich dann auch andere Spielerinnen in die Essener Schützenliste mit ein. Unwiderstehlich zogen die Westdeutschen auf 7:1 davon. Lars Dose: „Wir hätten zumindest noch ein Tor schießen müssen, trotzdem geht das Resultat auch in dieser Höhe in Ordnung.“

Tore:
0:1 Dinah Grote (6.)
0:2 Dinah Grote (8.)
1:2 Laura Andersch (E, 17.)
1:3 Dinah Grote (27.)
-----------------
1:4 Elisa Schuhmann (40.)
1:5 Barbara Hopmann (46.)
1:6 Dinah Grote (48.)
1:7 Nargiza Dorani (E, 65.)

E: 3 (1) / 3 (3)

MTHC: S. Borkel, A.Martens, Steppat, Kliemchen, T. Schmidt, Gnekow, Schlegel, K. Martens,, Gienapp, S. Schmidt, Mattes, Führer, Stritz, Andersch, Cordes, Kappus

Marienthaler THC - HC Essen   2:3   (1:2)

In einer temporeichen Partie nahmen die Gäste am Ende verdient die Punkte mit. „Mit ein bisschen Glück wäre ein Unentschieden für uns drin gewesen, doch Essens Sieg war angesichts deren Großchancen schon verdient“, meinte MTHC-Trainer Lars Dose. Dessen Essener Kollege Carsten Fischbach war hinterher bei aller Freude über den Erfolg insbesondere mit der Chancenauswertung seiner Schützlinge nicht einverstanden. „Dreimal haben sie am leeren Tor vorbei geschossen und so die Sache unnötig knapp gemacht. Denn normalerweise hätten wir einfach höher gewinnen müssen.“ Marienthal ging früh in Führung und konnte später einen 1:2-Rückstand noch einmal ausgleichen, ehe den Gästen per Eckennachschuss zwölf Minuten vor Schluss der 3:2-Siegtreffer gelang. Lars Dose: „Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil wir unsere normale Aggressivität heute einfach nicht auf den Platz bekommen haben. Keine Ahnung, warum das so war.“

Tore:
1:0 Franziska Mattes (8.)
1:1 Julia Tondorf (12.)
1:2 Sabine Hinsken (32.)
------------------
2:2 Katharina Kappus (52.)
2:3 Lisa Strohbücker (E, 58.)

E: 2 (0) / 3 (1)

MTHC: S. Borkel, A.Martens, Steppat, Kliemchen, Gnekow, Schlegel, K. Martens, Bunte, Gienapp, S. Schmidt, Mattes, Führer, Stritz, Andersch, Cordes, Kappus

Eintracht Braunschweig MTHC 2:3 (0:2)

Für die als Staffelfavorit gehandelten Braunschweigerinnen gerät die Rückkehr in die 1. Liga in immer weitere Ferne. Gegen den Aufsteiger Marienthal handelte sich die Eintracht bereits die zweite Heimniederlage ein. „Wir haben heute nicht ins Spiel gefunden und insgesamt eine schwache spielerische Leistung gezeigt“, meinte Eintracht-Trainer Carsten Alisch, der personell freilich einmal mehr „auf der letzten Rille gefahren“ ist. Neben den fehlenden Stars der vergangenen Jahre kam für Alisch auch noch die Erkrankung ganz vieler aktueller Leistungsträgerinnen dazu. Die Gäste erwischten einen Traumstart, führten bereits nach zwölf Minuten mit 2:0 und konnten sich sonst auf eine solide Defensivleistung verlassen. Braunschweig versuchte sich gegen die Niederlage zu wehren, „aber nur Kampfgeist reicht eben nicht aus“, so Alisch. Als dann mit dem 1:2 nach 50 Minuten die Aufholjagd endlich etwas Zählbares aufzuweisen hatte, platzte ein Konter und eine umstrittene Ecke mit Torfolge zum 1:3 (60.) dazwischen. Alisch nahm anschließend die Torhüterin zugunsten einer elften Feldspielerin vom Platz, doch zu mehr als das 2:3 reichte es nicht. „Mit Anke Kühn, Inga Matthes und Nadine Ernsting-Kriebnke gewinnen wir solch ein Spiel womöglich sogar 6:0. Jetzt müssen wir eben schauen, dass wir mit diesen dreien eine schöne Rückrunde spielen“, vertraut der Braunschweiger Coach auf den zweiten Saisonteil 2011.

Tore:
0:1 Janna Cordes (5.)
0:2 Janna Cordes (12.)
----------------
1:2 Mareike Klindworth (50.)
1:3 Elisa Deicke (E, 60.)
2:3 Isabel Schmidt (68.)

E: 2 (0) / 3 (1)
Gelb: Alisch (EB)

MTHC: Zwein, A.Martens, Steppat, Kliemchen, Gnekow, Rausch, K. Martens, Schlegel, Gienapp, Deicke, Mattes, Führer, Stritz, V. Borkel, Cordes, Kappus

GTHGC MTHC 3:1 (0:0)

Wieder ein defensiver Gegner, wieder ein Arbeitssieg, wieder 3:1 gewonnen. Für Flottbek war der Auftritt gegen Marienthal ein ähnliches Unterfangen wie die Samstagspartie gegen Braunschweig. Die feldüberlegenen Gastgeberinnen brauchten Geduld, um gegen den geschickt die Räume verdichtenden und ab und zu auch intelligente Konter setzenden MTHC zu seinen Toren zu kommen. Als dann nach torloser erster Hälfte bald nach Wiederbeginn ein Flottbeker Doppelplack zum 2:0 fiel, schienen die Fronten geklärt. Aber ein 1:2 „wie aus dem Nichts“ (Flottbek-Trainer Marcel Thiele) machte die Sache nach 53 Minuten wieder spannend. Am Ende blieben die Punkte dann aber doch beim Favoriten, als kurz vor Schluss noch das 3:1 fiel. „Schön, dass wir zurzeit in der Lage sind, immer mindestens drei Tore zu schießen“, so Marcel Thiele über 13 Flottbeker Treffer in vier Spielen.

Tore:
----------------
1:0 Isabel Witte (39.)
2:0 Johanna Reimann (43.)
2:1 Valerie Borkel (53.)
3:1 Sarah Fullenkamp (69.)

E. 5 (0) / 2 (0)

MTHC: Matz, A.Martens, Steppat, Kliemchen, Steiner, Rausch, K. Martens, Ju. Grützmacher, Gienapp, Zörnig, Mattes, Führer, Stritz, V. Borkel, Cordes, Fallegger

Polo MTHC 5:0 (2:0)

Sichtlich verärgert durchs erste Liga-Doppelwochenende und die null Punkte auf dem Konto, war Polo sehr konzentriert und hatte sich einiges vorgenommen. Um nicht wieder ins offene Messer zu laufen, stand Polo defensiv und ließ den Aufsteiger mal machen. Marienthal hatte schnell ein gutes Spieltempo erreicht und dies auch sehr konstant durchgespielt. Bereits nach wenigen Minuten  konnte Polo über die linke Seite kontern und sich über Laura Gilica in den Kreis dribbeln. Einen umsichtiger Rückpass konnte Nora Pott im Reinrutschen zur frühen Führung für die Gastgeberinnen verwerten. Marienthal zeigte sich aber keineswegs geschockt, sondern versuchte weiter sein Spiel durchzuziehen. Polo musste immer aufmerksam bleiben, damit es zu keinen größeren Chancen für den Aufsteiger kam. Doch die Taktik der "Hausdamen" ging auf, Räume für eigene Konter zu lassen. Aus einem weiteren Konter gab es dann die erste Ecke, die Laura Gilica mit einem harten Schuss zur 2:0 Führung nutzte. Nur Sekunden vor der Pause hätte Polo auf 3:0 erhöhen müssen, als man zu zweit das MTHC-Tor bestürmte und an einem Missverständnis aber scheiterte. In Hälfte zwei kam Marienthal dann erwartungsgemäß auf, doch Polo blieb mit seinen Kontern immer gefährlich. Nach einem tollen Dribbling von Aline Reinecke über den halben Platz kombinierten Isa Kießling und Mary Zoroofchi über rechts in den Kreis. Die Vorlage von Mary verwertete Britta Syttkus aus kurzer Distanz zum entscheidenden 3:0. Auch wenn der MTHC weiter mutig nach vorne spielte, war allen klar, dass die Punkte in Hamburgs Westen belieben würden. Nun gab es noch etwas für die Zuschauer und die geschundene Polo-Seele, denn es wurden Konter aus dem Lehrbuch gezeigt. Britta Syttkus auf Maxi Groell und die auf Laura Gilica, die vom Kreisrand zum 4:0 abschloss. Und schließlich in der Schlussphase nochmal Juli Franz auf Hanna Groell, die erneut auf Laura Gilica auflegte, die dann im Reinrutschen zum 5:0-Endstand vollendete.
„Bis zur Viertellinie haben wir vernünftig gespielt und auch viel Ballbesitz gehabt, dann wurde es natürlich dünn. Der Ausfall von Katharina Kappus, die sich gegen Leverkusen einen Bänderriss zuzog, trifft uns doch sehr. Insgesamt hat man natürlich heute schon den Unterschied gesehen, Polo hat das ganz routiniert vorgetragen, und ein 5:0 ist dann eben auch ein 5:0 und eine deutliche Niederlage“, kommertierte MTHC-Trainer Lars Dose. Sein Polo-Kollege Mario Melchert: „Als Trainer freut man sich nicht nur über solch einen Sieg und auch ein solches Spiel, sondern auch, dass wir die richtige Herangehensweise nach dem Auftaktwochenende hatten. Die Ansprache, nicht in Panik zu verfallen und mit Spielspaß nochmal neu zu starten, war genau richtig. Toll, dass die Mannschaft das auch so angenommen hat. Taktisch haben wir uns heute auch viel geschickter verhalten und die richtigen Antworten auf Marienthals Pressing gefunden.“ Insgesamt zeigte Polo die Form, die man vorbereitet hatte und nun natürlich gern öfter zeigen möchte.

Tore:
1:0 Nora Pott (3.)
2:0 Laura Gilica (E, 23.)
------------------
3:0 Britta Syttkus (52.)
4:0 Laura Gilica (62.)
5:0 Laura Gilica (68.)

E: 2 (1) / 2 (0)

MTHC: Matz, A.Martens, Steppat, Kliemchen, Gnekow, Rausch, K. Martens, Schlegel, Gienapp, Deicke, Mattes, Führer, Stritz, V. Borkel, Cordes, Fallegger

MTHC - RTHC Leverkusen 2:3 (2:0)

Blinde 15 Minuten nach der Halbzeit“, so MTHC-Trainer Lars Dose, haben den Marienthaler Traum vom zweiten Saisonsieg zerbrechen lassen. In dieser Zeitspanne verloren die Hamburgerinnen ihren 2:0-Pausenvorsprung. Bei Hamburger Dauerregen hatte Leverkusen zwar von Beginn an optische Vorteile, konnte aber in der ersten Halbzeit bis auf eine Ecke keine nennenswerten Chancen herausspielen. Auch der MTHC besaß keine Möglichkeiten im Überfluss, ging aber sehr effektiv zu Werke. So verwandelten Janna Cordes (19.) und wunderschön anschießend Katharina Kappus (26.) zwei Marienthaler Chancen. Nach Wiederbeginn schien es so, als sei der Aufsteiger noch in der Kabine geblieben. Binnen neun Minuten machten Stella Wallbaum (38.), Maren Hüskens (45.) und Leonie Rathjen (47.) das 2:3. Obwohl sich Marienthal nochmal aus dem Tief befreite und gegen Ende auch noch einmal Druck aufbauen konnte, verteidigte der Gast den knappen Vorsprung sehr clever über die Zeit. „Wir haben eine Halbzeit und ein paar taktische Umstellungen gebraucht“, atmete RTHC-Trainer Oliver Voigt nach erfolgreicher Aufholjagd auf und verteilte auch Komplimente an den Gegner: „Marienthal ist ein wirklich guter Aufsteiger und sehr unangenehm zu spielen.“

Tore:
1:0 Janna Cordes (19.)
2:0 Katharina Kappus (26.)
------------------
1:2 Stella Wallbaum (E, 38.)
2:2 Maren Hüskens (7m, 45.)
2:3 Leonie Rathjen (47.)

E: 0 / 3 (1)
7m: 0 / 1 (1)
SR: Hartmann/Dittrich

MTHC: Matz, A.Martens, Steppat, Kliemchen, Schmidt, Steiner, K. Martens, Schlegel, Gienapp, Ju. Grützmacher, Mattes, Führer, Deicke,  Kappus, Cordes, V. Borkel

MTHC - Gladbach HTC 2:0 (1:0)
 

Gelungener Einstand für Aufsteiger Marienthal. Gegen Gladbach feierten die Hamburgerinnen einen durchaus verdienten 2:0-Heimsieg. Bis auf die Anfangsphasen beiden Halbzeiten, wo die Gäste aus dem Westen richtig Gas gaben und mit einem Pfostenschuss kurz nach der Pause auch Pech hatten, bestimmte Marienthal mehr oder weniger das Geschehen. Nach 13 Minuten traf Katharina Kappus das erste Mal ins GHTC-Tor, doch dieser Treffer fand wegen Spielen des Balles über Schulterhöhe keine Anerkennung bei den Schiedsrichtern. Beim zweiten Kappus-Tor (32.) hatten dann aber auch die Unparteiischen nichts auszusetzen. Mit Fortgang der zweiten Halbzeit spielte Marienthal immer stärker seine athletischen Vorteile aus. Das 2:0 durch Janna Cordes (55.) bedeutete die Entscheidung, da sich Gladbach nicht mehr aufbäumen konnte. „Schön zu sehen, dass wir in der Liga offenbar mithalten können. Vor zwei Jahren haben meine Mädels immerhin noch in der Oberliga gespielt“, freute sich MTHC-Trainer Lars Dose über den gelungenen Einstand.

Tore:
1:0 Katharina Kappus (32.)
-------------------
2:0 Janna Cordes (55.)

E: 5 (0) / 2 (0)
Gelb: Mattes (MTHC), Schmid (GHTC)

MTHC: Matz, A.Martens, Steppat, Kliemchen, Schmidt, Rausch, K. Martens, Schlegel, Gienapp, Ju. Grützmacher, Mattes, Führer, Stritz, Kappus, Cordes, Fallegger

 

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